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2022-12-02

Advent im Freilichtmuseum - Teil 2

Es geht weiter mit den Bildern meines Ausflugs ins Freilichtmuseums. In diesem Gebäude gibt es eigentlich eine Gastwirtschaft, die aber an diesem Wochenende geschlossen hatte. Man kann drin sitzen aber auch draußen in einem kleinen Waldgarten, in dem man von Linden umgeben ist. Da gehe ich im Frühling wieder hin dann ist es dort auch schöner. Als Nächstes gehe ich in die alte Schule.
 
 
 
Das ist das Schulgebäude. Durch den blauen Türrahmen geht man hinein. Unten im Keller befindet sich eine Backstube, wo die Besucher beim traditionellen Backen von Brot zuschauen können. Das Brot kann man dort auch kaufen. 



So alt ist das Gebäude



Diese Holztür hat mir gut gefallen.
 
 
 
Es gibt einen Ofen und man sieht die typischen alten Tische mit Bänken und Tintenfass in der Mitte.



Eine Landkarte und Rechentafeln
 
 
 
Sütterlin Schrift






Ich probiere aus, ob man an diesen Bänken auch gut sitzen kann.
 
 
 
Draußen stehen Esel



Über dem Eingang zum Stellmacher wächst eine riesige Glycine
 
 
 
Überall ist es weihnachtlich geschmückt



Nach Schule und Stellmacher bin ich in die kleine Kapelle gegangen. Ich kam gerade zur rechten Zeit denn offensichtlich fand dort zu jeder vollen Stunde Adventssingen statt und da habe ich mitgemacht. Ich habe mich sehr darüber gefreut weil ich gar nicht gut singen kann und es einfach trotzdem Spaß gemacht hat, mitzusingen. Ich war erst die einzige ausser dem beiden Frauen aus dem Chor die das Singen angeleitet haben aber ganz bald kamen noch mehr Leute und wir haben Weihnachtslieder gesungen.



Zahme Hühner und Hahn
 
 
 
 




Bauerngarten im Winter
 
 
 
Ja wen sehe ich denn da?



Ich habe den Nikolaus getroffen und er hat gesagt ich war ganz brav in diesem Jahr.
 
Ich hatte - wie gesagt - den schönsten Ausflug seit Langem und ich bin mir sicher das ich im kommenden Jahr auch wieder dabei bin. Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit.

2022-11-30

Advent im Freilichtmuseum - Teil 1

Ich hatte den schönsten Sonntag seit Langem! Ich habe einen Ausflug ins Freilichtmuseum in unserer Nähe gemacht, dort gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt, der sich im ganzen Museum verteilt hat. Das machen sie jedes Jahr, ich war erst einmal vorher dort. Es hat mir soooo gut gefallen, es war einfach schön, vor allem, weil einige Kunsthandwerker dort waren. 
 
Ich denke, ich muss diesen Post in zwei unterteilen sonst werden es viel zu viele Bilder. Mal schauen!
 
 
 
Es gibt dort einen typischen Tante Emma Laden, so wie es sie früher gab. In jedem Haus und in jedem Hof war weihnachtlich dekoriert, in vielen haben Kunsthandwerker ihr Können gezeigt. Der Tante Emma Laden hatte geöffnet für den Verkauf. Hier bin ich gerade im Vorraum.



Immer noch der Vorraum mit Schild wo es lang geht.
 
 
 
Laternen wie diese hier hingen auch an allen Wegen zwischen den einzelnen Baugruppen. Das Museum ist ziemlich weitläufig und es führen einige Wege durch kleine Waldstücke. Für die Besucher, die abends kommen, waren diese Wege mit Laternen und Kerzen ausgestattet. Ich war tagsüber da, gleich morgens früh, denn ich weiss, wie voll es dort im Lauf des Tages wird. Als ich eine viertel Stunde zu früh am Museum war stand dort schon eine ganze Schlange Menschen an. Vielleicht gehe ich kommendes Jahr mal im Dunkeln hin das hat bestimmt auch seinen Reiz.
 
 
 
Im Tante Emma Laden
 
 
 







Solche Töpfe für Zwiebeln oder Kochlöffel könnte ich auch gut brauchen! Vielleicht wünsche ich mir sowas mal zum Geburtstag. Meine Oma hatte sowas immer noch.
 
 
 
Wem kommt so eine Werbetafel noch bekannt vor? 
 
 
 
Oder diese hier :-D
 

 
 
Mit als erstes war ich in diesem kleinen Fachwerkhäuschen, wo man Dinge aus Wolle kaufen konnte und die Frau, die sie verkaufte, saß am Spinnrad und hat Merinowolle gesponnen. 




Ich bin mit ihr ins Gespräch gekommen und das war sehr schön denn sie hat mir gezeigt, wie man Wolle spinnt und mir viele Tipps gegeben. Ich habe das Wolle spinnen vor Jahren einmal bei einer Bekannten ausprobiert, die ein Spinnrad hatte. Das war gar nicht so einfach. Es sieht jedenfalls leichter aus als es ist. Ich denke, wenn man es einmal raus hat ist es kein Hexenwerk aber man muss eine gute Koordination haben. Sie hat mir auch aufgeschrieben, wo ich ein Spinnrad herbekomme, falls ich auch Wolle spinnen möchte. 
 
 
 
Als nächstes war ich bei der Frau, die immer noch Spitze klöppelt. Sie stellt sehr schöne Dekosachen her, macht aber auch Spitzen für Tischdenken oder Kissen. Sie ist schon älter und kommt ursprünglich aus Holland. Ich habe ihr vor Jahren auch schonmal zugeschaut und finde das faszinierend, wie viele Klöppel sie gleichzeitig bedienen kann. Ich würde sofort durcheinandergeraten. 



Auf diesem Kissen fertigt sie gerade ihren nächsten Stern an. Sie hat mir gesagt, sie habe drei Monate gebraucht, um das Prinzip zu verstehen und die Klöppelbriefe lesen zu können. Ab da hat sie alles angefertigt was sie gefunden hat. Sie ist absolut begeistert davon. Am nächsten Wochenende ist sie auf einem anderen Weihnachtsmarkt und dort sehe ich sie dann vielleicht nochmal. 
 
 
 

 
 
Draußen in einer Scheune ist in jedem Jahr eine Krippe aufgebaut.
 
 
 
Die gefällt mir auch sehr gut - überhaupt war der Besuch im Freilichtmuseum einfach schöner, weil sich die Besuchermassen recht gut verteilen und man sich nicht drängeln muss. 
 
 
 



In einem Fachwerkhäuschen gab es leckere selbstgemachte Lebkuchen zu kaufen und zu essen - ich konnte leider von drin kein Foto machen weil zu viele Leute drin standen. 
 
Ich schließe den Post hier weil ich jetzt dringend kochen muss und mache einen zweiten Post mit mehr Bildern aus dem Museum spätestens morgen!
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